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Steckbrief Xenon



Steckbrief Xenon

Name

Xenon (xenos [grch.]:fremd [engl.:Xenon])

Formel

Xe

Element, Ionenverbindung oder Molekularverbindung

Xenon ist ein Element mit der Ordnugszahl 54, ein Nichtmetall und Edelgas.

Eigenschaften

Aussehen:

Xenon ist bei Zimmertemperatur und unter normalen Bedingungen ein einatomiges, farb- und geruchsloses Edelgas. 

Schmelzpunkt:

liegt bei 161.3 Kelvin (-111.9°C)

Siedepunkt:

liegt bei 166.1 Kelvin (-107°C)

Dichte:

beträgt 5.8971 kg/m3

Relative Atommasse:

liegt bei 131.29

Brennbarkeit:

Xenon ist nicht brennbar!

Giftklasse

Xenon wurde nicht in eine Giftklasse eingeteilt. Aber laut Forschungsberichten scheint Xenon giftig zu sein.

Entdeckung und Geschichte

Xenon wurde im Jahre 1898 erstmals von Sir Williams Ramsay und seinem Mitarbeiter M.W.Travers in England entdeckt. Sie hatten in relativ kurzem Abstand Argon und Helium entdeckt, worauf sie, durch systematische Nachforschungen, auf Xenon stiessen.

Vorkommen

Es gehört in die VIII. Hauptgruppe und ist ein Element der fünften Periode. Auf der Erde ist Xenon nur ein Spurengas und hat einen verschwindend kleinen Anteil in der Atmosphäre von 0.000008%.

Herstellung

Xenon wird nicht hergestellt, sondern aus der Atmosphäre gewonnen. Aus verflüssigter Luft wird das Element durch fraktionierte Kondensation oder Destillation gewonnen. Die Jahresproduktion wird weltweit nur mit 600 kg angegeben. Die atmosphärischen Reserven werden auf 2 Milliarden Tonnen geschätzt.

Anwendung

Xenon wird vorwiegend in der Forschung verwendet. Eine der grössten Herausforderungen der Wissenschaftler ist es Edelgasverbindungen (s.a. Zusatzinfos)herzustellen. Xenon wird aufgrund des sonnenähnlichen Lichtes zu photographischen Zwecken in Elektronenblitzgeräten oder auch Stroboskopen verwendet. Neuerdings wird Xenon auch im Bereich der Beleuchtungstechnik, zum Beispiel bei grossen Konzerten oder in Discos eingesetzt. Der grösste Anwendungsbereich findet sich momentan jedoch bei den neueren und teureren Mittelklassewagen.

Weitere Informationen

Es gibt neun stabile Xenonisotope, wovon Xenon 132 (26.9%)[1] Xenon 129 (26.4%) und Xenon 131 (21.%) die wichtigsten sind. Daneben sind über 20 instabile Isotope bekannt die eine Lebensdauer zwischen 4.3 Sekunden und 12,5 Tagen haben.

Die Eigenschaft von Xenon wird, wie die aller Edelgase, durch die abgeschlossene Valenzelektronenschale bestimmt. Diese Edelgasschale ist sehr stabil, was auch die ungewöhnlich hohe Ionisierungsenergie bestimmt. Lange glaubte man, dass Edelgase wegen ihrer Reaktionsträgheit keinerlei Verbindungen eingehen. Erste gegenteilige Hinweise kamen 1933 von L. Pauling. Doch wurde erst 29 Jahre später (1962) die erste echte Edelgasverbindung in Form von Xenonhexafluoroplatinat hergestellt. Schon bald wurde deutlich, dass Xenon auch eine Vielzahl von stabilen Verbindungen eingeht. Innerhalb der Edelgasgruppe ist seine Chemie sogar am umfangreichsten. Mit Fluor reagiert es zu Xenonfluoriden. Auch Oxide, Säuren und Salze sind bekannt.



[1] Die in Klammern angegebenen Zahlen entsprechen dem jeweiligen Häufigkeitsgrad.







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