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William Shakespeare -Romeo - julia






 

 

 

1. Einordnung des Werkes

2. Lebenslauf von William Shakespeare

3. Charakter von Romeo und Julia

4. Inhaltsangabe

 

 

 

William Shakespeare

(1564-1616)

* am 26.4.1564 in Stratford-on-Avon / Warwickshire getauft

* Vater John Shakespeare am 4.7.1565 zum Gemeindeältesten in Stratford gewählt

* Vater ab 1568 Bürgermeister in Stratford-on-Avon

* am 27.11.1582 Lizenz zur Heirat Anne Hathaways

* am 26.5.1583 Taufe der Tochter Susanne

* am 2.2.1585 Taufe von Sohn Hamnet und Tochter Judith

* 1587 Verlassen Stratford-on-Avons

* William geht nach London

* dort war die erste Zeit schwierig (William war noch unbekannt)

* 1590 Dramatiker und Schauspieler in London

* am 11.8.1596 Tod Hamnets

* am 20.10.1596 Bewerbung ums Wappenrecht (=Tragen eines Familien-wappens)

* am 4.5.1597 Erwerb von New Place, einem der größten Häuser in Stratford-on-Avon

* am 8.9.1601 Tod des Vaters

* am 9.9.1608 Tod der Mutter

* 1612/13 Rückkehr nach Stratford-on-Avon

* am 23.4.1616 Tod Shakespeares in Stratford-on-Avon

* war Schauspieler, Regisseur, Stückeschreiber und Mitbesitzer des berühmten 'Globe Theaters'

Werke: insgesamt 36 Dramen, von den Schauspielerkollegen Heminge und Condell 1623 erstmals gesammelt veröffentlicht

Historien: 'Heinrich VI.' (1590-91)

'Richard III.' (1592)

'Richard II.' (1594)

'König Johann' (1596)

'Heinrich IV.' (1597)

'Heinrich V.' (1597)

'Heinrich VIII.' (1612)

Komödien: 'Komödie der Irrungen' (1550; erstes Stück)

'Der Widerspenstigen Zähmung' (1593)

'Ein Sommernachtstraum' (1595)

'Der Kaufmann von Venedig' (1595)

'Die lustigen Weiber von Windsor' (1598)

'Wie es euch gefällt' (1599)

'Was ihr wollt' (1606)



Tragödien: 'Romeo und Julia' (1595)

'Hamlet' (1601)

'Othello' (1604)

'König Lear' (1605)

'Macbeth' (1606)

       Charkter von Romeo und Julia             

Romeo:
Melancholisch, in sich gekehrt flieht er vor der Gesellschaft der anderen. Er fällt leicht von einem Extrem in das andere (vgl. Liebe zu Rosalinde/Julia) und schwankt immer zwischen Gegensätzen, weil er sehr unschlüssig ist. Er überwindet aber seine anfängliche Unausgeglichenheit, gelangt zu einer überlegenen und gelassenen Weltverachtung und wird schließlich von seiner ekstatisch rauschhaften Leidenschaft in den Tod getragen.

Julia:
Sie ist ruhig, zurückhaltend und scheu. Im Vergleich zu Romeo ist Juli zielbewußter, willentlich treuer und entschlossener. Sie besitzt sehr viel Willenskraft. Sie nimmt alles gelassen hin, versucht alle sich bietenden Möglichkeiten und besitzt, ,,schlägt alles fehl, Kraft zum Sterben'. Julia ist die Verkörperung der selbstlosen, in sich selber seligen, treuen, den Tod überwindenden Liebe.

1.Aufzug

1.Szene

Zwischen den beiden Häusern bricht ein Streit auf offener Straße aus. Es kommt zum Fechtkampf und Bürger mischen sich ein. Der Prinz schlichtet diesen Streit. Montagues und deren Diener reden über und mit Romeo. Dieser hat Sehnsucht nach seiner Rosalinde.

"Ach, daß der Liebesgott, trotz seines Binden, Zu seinem Ziel stets Pfade weiß zu finden!" (S.10)

2.Szene

Capulet plant ein Fest und hat dafür eine Gästeliste erstellt. Nach dieser soll einer seiner Bedienten einladen. Romeo liest dem Analphabeten die Liste vor. Dabei denkt er an Rosalinde und hat erneut Sehnsucht.

"Die Leute soll ich suchen, wovon die Namen hier geschrieben stehn?" (S.13)

3.Szene

Die Gräfin möchte ihre Tochter Julia gern vermählen und denkt dabei an Paris, weil er Julia auch mag. Die Amme holt Julia. Über diese Vermählung diskutieren die drei. Dann beginnt das Fest bei den Capulets.

4.Szene

Die drei Personen sind hier Fackelträger. Romeo sagt zu den anderen, daß er auf der Party nicht tanzen möchte. Diese versuchen ihn vom Gegenteil zu überzeugen. Danach erzählt Romeo von der 'Last der Liebe'.

"Ich bin zu tief von seinem Pfeil durchbohrt, Auf seinen leichten Schwingen hoch zu schweben." (S.19)

5.Szene

Capulet eröffnet persönlich das Fest und damit den Tanz. Als Romeo auch mit Julia tanzt, entlarvt Tybalt ihn und teilt diese Beobachtung Capulet mit. Da dieser jedoch größeren Streit vermeiden will, verlangt er von Tybalt, nichts zu verraten. Als Romeo mit Julia tanzt, findet er sie sehr attraktiv und küßt sie. Als sich beide unterhalten, finden sie heraus, daß sie eigentlich Feinde sind und finden das schlecht.

"Entweihet meine Hand verwegen dich, O Heil'genbild,so will ich's lieblich büßen." (S.24)

2.Aufzug

1.Szene

Romeo steigt über die Mauer, die die Straße von Capulets Garten trennt. Er möchte sich mit Julia treffen. Als Mercutio und Benvolio das mitbekommen, rufen sie ihn, aber vergeblich.

2.Szene

Romeo und Julia unterhalten sich. Romeo sagt Julia, daß er sie liebt. Julia sagt ebenfalls, daß sie Romeo liebt. Sie verabreden sich und wollen sich wieder treffen.

"Der Narben lacht, wer Wunden nie gefühlt." (S.29)

3.Szene

Romeo und Lorenzo unterhalten sich. Romeo sagt ihm, daß er jetzt nichts mehr von Rosalinde hält, weil er jetzt Julia mag. Da Bruder Lorenzo von der Fehde weiß, ist er über diese Beziehung erschreckt.

"Und mahntest oft mich an,die Liebe zu besiegen."  (S.37)

4.Szene

Benvolio und Mercutio unterhalten sich über Romeo. Romeo erscheint dann auch. Dazu kommt dann noch Julias Wärterin. Mercutio macht sich über die Wärterin lustig. Darüber ist diese verärgert. Als Benvolio und Mercutio weitergegangen sind, macht Romeo mit der Frau einen Treffpunkt aus.

"Empfiehl mich deinem Fräulein.Ich betäure dir- (S.41)




5.Szene

Julia, die die Wärterin wegen dem Treffpunkt losgeschickt hatte, kann kaum deren Rückkehr erwarten. Als sie dann endlich erschöpft eintrifft, will Julia sofort den Treffpunkt wissen. Die Wärterin schickt sie in Bruder Lorenzos Zelle. Julia geht sofort dorthin.

"Doch, beste, beste Amme, sage mir: Was macht mein Liebster?" (S.44)

6.Szene

Romeo, der zuerst bei Lorenzo ankam, ist ganz aufgeregt, weil er Julia kaum erwarten kann. Lorenzo beruhigt Romeo. Er möchte gleich mit der Trauung beginnen.

3.Aufzug

1.Szene

Benvolio und Tybalt unterhalten sich über die Capulets und warten nahezu nur auf eine Kampfgelegenheit. Kurz danach erscheint Tybalt und schimpft gegen Romeo. Romeo, der diese Worte hört läßt sich aber nicht in einen Streit verwickeln. Dabei kommt es zum Kampf zwischen Tybalt und Mercutio, wobei Mercutio tödlich verwundet wird. Daraufhin tötet Romeo Tybalt und flieht. Als kurz darauf der Prinz eintrifft, verbannt er Romeo.

"Weh mir, ich Narr des Glücks!" (S.51)

2.Szene

Julia wartet auf die Wärterin. Als diese eintrifft, erzählt sie ihr von Romeos Tat. Julia ist sehr traurig, da sie Tybalt ebenfalls gemocht hat. Julia wäre sogar bereit Selbstmord zu begehen. Die Wärterin geht zu Romeo, um ihn mit Julia zusammenzubringen.

"So neidisch kann der Himmel sein?" (S.54)

3.Szene

Romeo erfährt über Lorenzo von seiner Verbannung und empfindet diese Strafe nahezu wie die Todesstrafe. Die Wärterin erscheint im Auftrag Julias und gibt den Trauring ab. Romeo würde liebend gern seinen Namen verleugnen um nur aus der Fehde herauszukommen. Als Lorenzo das hört redet er Romeo diese Idee aus.

"Oh, willst du wieder von Verbannung sprechen!" (S.58)

4.Szene

Julias Eltern und Paris unterhalten sich über die Vermählung Julias mit Paris. Der ist einverstanden. Die Eltern sagen Julias Bescheid.

5.Szene

Romeo ist bei Julia zu Besuch. Er muß dann aber gehen, weil der Tag anbricht und die Mutter sich Julias Zimmer nähert. Die Gräfin erzählt Julia von der bevorstehenden Vermählung. Julia ist nicht einverstanden. Darüber ärgert sich Capulet sehr, er droht sogar, Julia zu verstoßen. Daraufhin geht Julia zu Bruder Lorenzo um sich Rat zu holen.

"O denkst du, daß wir je uns wiedersehn?" (S.65)

4.Aufzug

1.Szene

Paris ist bei Lorenzo. Die beiden unterhalten sich. Dabei erfährt Lorenzo von Paris, von der Vermählung Julias. Er macht sich schon Sorgen, da er von Romeo und Julia weiß. Dann kommt Julia ebenfalls um zu beichten. Lorenzo und Julia denken sich eine List aus. Romeo soll noch davon erfahren.

"Gib mir, o gib mir! Rede nicht von Furcht!" (S.74)

2.Szene

Die Familie plant die Hochzeit zwischen Paris und Julia. Diese stimmt auch zu, weil sie ja die List von Lorenzo noch hat. Die Gräfin Capulet und die Wärterin suchen die Hochzeitskleider aus. Capulet möchte Paris Bescheid sagen.

"Geh mit ihr, Amme!morgen geht's zur Kirche." (S.75)

3.Szene

Julia und die Wärterin suchen die Hochzeitskleider aus. Dann bleibt Julia allein im Zimmer. Sie denkt noch mal darüber nach, ob sie das Gift nehmen soll. Am Ende nimmt sie das Gift doch.

"Lebt wohl!- Gott weiß, wann wir uns wiedersehn." (S.76)

4.Szene

Die Vorbereitungen für die Hochzeit sind in vollem Gang. Die Wärterin soll Julia holen.

5.Szene

Die Wärterin, die Julia holen soll, findet Julia 'tot' in ihrem Zimmer. Sie ruft die ganze Familie herbei. Alle sind erschüttert. Lorenzo, der von allem weiß, beruhigt sie. Peter möchte, daß die Musikanten spielen. Diese weigern sich und warten auf eine Mahlzeit bei den Capulets.

"Ach, sie ist tot! verblichen! tot! o wehe!" (S.80)

5.Aufzug

1.Szene

Balthasar, der nicht in die List von Julia und Lorenzo eingeweiht ist, verkündet Romeo vom Tode Julias. Romeo fragt Balthasar nach einem Brief, den er bekommen soll, doch Balthasar hat ihn nicht. Deshalb kauft sich Romeo ein starkes Gift, um sich ebenfalls zu töten.

"Nicht deinen Willen, deiner Armut zahl ich." (S.86)

2.Szene

Marcus berichtet Lorenzo, das Romeo den Brief nicht erhalten hat, weil kein Bote da war. Lorenzo, der sich Romeos Vorhaben denken kann, geht sofort mit zu Julias Gruft, um Romeo vom Selbstmord abzuhalten.

"Wer trug denn meinen Brief zum Romeo?" (S.87)

3.Szene

Paris ist in Julias Gruft, um Julias Grab mit Blumen zu schmücken, da kommt Romeo um sich zu töten und ein Streit bricht aus. Romeo tötet Paris. Romeo legt Paris mit ins Gewölbe und bringt sich dann um. Lorenzo trifft auf dem Weg zur Gruft Balthasar. Sie gehen zur Gruft, sehen aber, das Romeo schon tot ist. Kurz darauf wacht Julia auf und bringt sich, als sie den toten Romeo sieht, mit einem Dolch um. Kaum ist Julia tot, treffen die anderen ein. Sie erkennen welche Tragödie sich abgespielt hat. Daraufhin beschließen sie, keine Feinde mehr zu sein. Montague möchte ein Bildnis Julias aus purem Gold befestigen, Capulet eines von Romeo.

"Ich will dir deine Lippen küssen. Ach, vielleicht hängt noch ein wenig Gift daran und läßt mich an deiner Labung sterben." (S.93)










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