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Das Parfum




Das Parfum

Bei diesem Text von Patrick Süskind welcher 1949 in Ambach am Starnberger See geboren wurde, handelt es sich um die Geschichte eines Mörders, mit dem Namen Grenouille, der im Frankreich des 19. Jahrhunderts lebte. Der Vater des  Autors, Wilhelm Emanuel Süskind, war Schriftsteller, Übersetzer und langjähriger Mitarbeiter der Süddeutschen Zeitung. Süskind studierte in München und Frankreich Geschichte, arbeitete dann aber wie sein Vater als freier Schriftsteller. Süskinds Prosastücke werden millionenfach gelesen, etliche Drehbücher sind verfilmt worden. Er lebt in München, Paris und Südfrankreich und gehört unzweifelhaft zu den bekanntesten Autoren der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Über sein eigentliches Leben weiß die Öffentlichkeit allerdings recht wenig. Er entzieht sich der Medienmaschinerie und ihren Talkshows, Interviews und Fototerminen. Mehrere ihm angediente Literaturpreise hat er abgelehnt.



Seine Erfolge beginnen 1981 mit der Aufführung des Ein-Personenstückes 'Der Kontrabass', er arbeitet auch bei der Erstellung von Drehbüchern für zwei erfolgreiche Fernsehserien 'Monaco Franze' und 'Kir Royal' mit. Die Lobeshymnen der Kritiker überschlagen sich beim Erscheinen des Romans 'Das Parfum' im Jahre 1985. Die 'Geschichte eines Mörders' wird zum Sensationserfolg, und Marcel Reich-Ranicki feiert Süskind mit den Worten: 'Also das gibt es immer noch und schon wieder: Einen deutschen Schriftsteller, der des Deutschen mächtig ist; einen zeitgenössischen Erzähler, der dennoch erzählen kann; einen Romancier, der uns nicht mit dem Spiegelbild unseres Bauchnabels belästigt; einen jungen Autor, der trotzdem kein Langweiler ist'. Zwei Jahre später veröffentlicht Süskind 'Die Taube', und im Jahre 1991 erscheint 'Die Geschichte von Herrn Sommer'.

Jean-Baptiste Grenouille erblickt das licht der Welt im Jahr  1738 am Fischmarkt in Paris, dem allerstinkendsten Ort des gesamten französischen Königreichs.  Jean-Baptistes Mutter, will die eklige Geburt so schnell wie möglich hinter sich bringen.Es ist ihre fünfte. Alle vorhergehenden hat sie an der Fischbude absolviert und alle waren Totgeburten oder Halbtotgeburten gewesen. So soll es auch heute sein. Sie nabelt das Kind, das sie ohnehin für eine Totgeburt hält ab, und legt es zu den Fischabfällen. Doch diesmal auf Grund der Hitze und des Gestanks wird die noch relativ junge Frau ohnmächtig. Das Grenouille lebt hat er seinem lauten Schreien zu verdanken, mit dem er sich aufmerksam macht. Während die Mutter hingerichtet wird, versorgt ihn eine Amme namens Jeanne Bussie. Doch  nicht für lange denn keine Amme will ihn lange haben. Er würde sie aussaugen und mehr beanspruchen als andere. Und außerdem riecht er nach absolut gar nicht was sich für Säuglinge ja nicht gehört. Nach einer längeren Diskussion zwischen dem Pater Terrier und der Amme Bussie nimmt ihn der gutmütige Pater auf. Doch schon nach kurzer Zeit schaudert es auch ihm und er bringt Grenouille zu einer Amme, der menschliches Empfinden fremd ist und keinen Geruchssinn mehr hat, nachdem sie als Kind von ihrem Vater einen Schlag  mit dem Feuerhaken über die Stirn bekommen hat. Die anderen Kinder bei Madame Gaillard, spüren sofort, was es mit dem geruchlosen Grenouille auf sich hat. Vom ersten Tag an ist ihnen der Neue unheimlich. So versuchen die Altesten Jean-Baptiste eines Nachts zu ersticken. Doch ohne Erfolg und so geben die Kinder die Mordanschläge mit der Zeit auf. Während seiner Zeit bei Madame Gaillard konzentriert sich Grenouille voll und ganz auf die Gerüche in seiner Umgebung. Was andere sehen, erschnuppert er und sprechen lernt er nur durch die Nase. Dinge die man nicht riechen kann, kann er nicht benennen und so bleibt seine Sprache zeitlebens auch sehr holprig.

Mit acht Jahren bringt  Madame Gillard, Jean-Baptist zu einem Gerber namens Grimal der junge Arbeiter sucht. Die Zeit dort ist hart, sehr hart. Er hat die fürchterlichsten Arbeiten zu bewältigen, die meisten davon höchst gesundheitsschädlich. Er überlebt jedoch jede Krankheit, bei der seine Vorgänger allesamt starben. Er widerspricht nie, tut seine Arbeit und er tut sie gut. Wie ein Zeck verkriecht er in sich hinein, zeigt keine Gefühle. Schlafen kann er irgendwo am Boden. Mit der Zeit jedoch merkt sein Herr Grimal, wie unersetzlich Grenouille für ihn geworden ist, resistent ist er gegen die schlimmsten Krankheiten und arbeitsam wie ein Tier. So gewährt er ihm immer mehr Freiheit. Dies nutzt er und durchkämmt ganz Paris nach Düften und Gerüchen. Am 1.September 1753 begeht Jean-Baptiste Grenouille seinen ersten Mord. Es geschieht als er schon am Heimweg ist. Plötzlich steigt ihm eine noch nie gerochene Duftkombination zur Nase. Er folgt dem Duft und findet dessen Ursprung in einem jungen Mädchen. Um den göttlichen Duft in seinem innersten zu verewigen, ihn zu besitzen, tötete er sie. Ohne Gefühl, ohne schlechtes Gewissen. Nach einigen Jahren bei Grimal kommt endlich der Tag an dem Grenouille sein können unter Beweis stellen kann. Er erhält eine Stelle als Parfumeurgeselle  beim alten untalentierten Baldini. Jean-Baptist lernt die verschiedensten Verfahren um Parfums herzustellen und dabei erkennt Baldini das große Potenzial des Jungen. Grenouille mischt die verschiedensten und besten Düfte für den Parfumeur und macht Baldini damit zu einem reichen Mann. Nachdem Grenouille seine Gesellenbrief erhalten hat zieht er weiter um in die Stadt Grasse zu kommen, welche die berühmteste Stadt für die Duftherstellung in Frankreich ist. Doch er erträgt den Gestank der Menschen nicht und zieht sich so in ein Gebirge zurück, wo keine Spur von menschlichen Düften vorhanden ist. Sieben Jahre verbringt Grenouille in einer Höhle bis, er feststellt das er keinen Geruch besitzt. Nach dieser schrecklichen Entdeckung macht sich der hässliche Grenouille in die nächste Stadt auf, wo er sich von einem Möchtegern Wissenschaftler von einer angeblichen Erdgasverseuchung  heilen lässt. Nach seiner Tournee durch Frankreich mit dem Wissenschaftler zieht er endlich nach Grasse.




Dort lernt er vom Parfümeur Druot neue Verfahren kennen, um Elementen die Duftstoffe zu entziehen auch wie man Menschendüfte herstellt. So beginnt er eine zweite Mordserie wobei er 24 Mädchen im Alter von 16-jahren tötet. Nun fehlt ihm nur noch ein einziger Duft, welcher von dem schönsten Mädchen der Stadt kommt. Doch der Vater erkennt die Gefahr und bringt sich und seine Tochter in Sicherheit. Aber all das nützt nichts denn Grenouille findet sie und bringt das betörende Mädchen kaltblütig um. Sein perfekter Duft mit dem Namen "Parfum fatale" ist vollendet, doch erkennt man ihn als Täter und verurteilt ihn zum Tode. Am Tag seiner Hinrichtung trifft Jean-Baptiste Grenouille leicht getränkt mit dm Duft am Hinrichtungsplatz ein. Das Parfum verfehlt seine Wirkung nicht. Die Menschen, welche von weit her gekommen sind, verspüren plötzlich ein tiefe Zuneigung für ihn und so entkommt er und zieht zurück in seine Geburtsstadt. An Stelle von Grenouille verhaftet man Dominique Druot in dessen Kabane ja schließlich die Kleider sämtlicher Opfer gefunden wurden. Wieder zurück in Paris lässt sich der geisteskranke Grenouille  in einem Friedhof, umgeben von vielen Menschen nieder und schüttet die ganze Ampulle des wertvollen Dufts über sich. Von allen Seiten kommen die Leute auf ihn zu. Sie können keinen klaren Gedanken mehr fassen. Sie stürzen sich auf Grenouille und zerreißen ihn in 30 Stücke und verspeisen ihn. 

Die Hauptpersonen dieses Textes sind der geisteskranke Grenouille, die gefühlstote Amme Madame Gaillard, die Amme Jeanne Bussie, der gutmütige Pater Terrier, der Gerbermeister Grimal, der untalentierte und alte Parfümeur Baldini und der Parfümeur Druot. Die Geschichte spielt während der Regierungszeit des französischen Königs Ludwig XV und während des Siebenjährigen Krieges. Süskind führt die handelnden Figuren nacheinander ein und kaum zueinander. Trotzdem werden aber alle Figuren mit Grenouille in Beziehung gesetzt. Der Zeitablauf ist chronologisch. Es gibt keine Rückblenden und nur selten eine Vorausschau. Der Erzähler ist allwissend. Diese auktoriale Erzählperspektive wird nur  selten gewechselt. Moderne Erzählweisen, wie z..B: Der innere Monolog oder die erlebte Rede, kommen nicht sehr häufig vor..

Mir hat die Geschichte nicht besonders gefallen, da ich die Morde die Grenouille begeht einfach abscheulich finde. Außerdem ist der Schreibstil des Autors ein wenig gewöhnungsbedürftig. Das Ende des Buches  finde ich auch nicht sehr gut gelungen, das ich mir ein Happy End vorgestellt hätte. Wie zum Beispiel, dass Grenouille die Morde bereut und Freunde findet oder gar eine Familie gründet.










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