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WALDHEIMAT




"WALDHEIMAT":

 

Vom Urgroßvater, der auf der Tanne saß:

Als Peter noch ein kleiner Junge war, wurden ihm neben der Feldarbeit immer ein paar Geschichten erzählt. Aber die Geschichte von der grauen Tanne oder auch Türhentanne genannt faszinierte ihn am meisten. Es wird erzählt, daß auf der hohlen, grauen Tanne sein Urgroßvater einmal eine Nacht verbracht hatte, da er von wilden Wölfen gejagt wurde. Seit jener Nacht wachsen seinem Urgroßvater Sepp graue Haare. Einige Jahre später brennt die Türhentanne mitten in der Nacht nieder, den Grund dafür erfährt man nie.



Einer Weihnacht Lust und Gefahr:

 

Mooswaberl wird eine alte Frau genannt, die Witwe ist, und vor der sich alle Kinder fürchten. Die Frau streunt vor allem im Wald herum. Peters Mutter gibt ihr immer Almosen, um den herzlichen Dank von ihr zu erfahren. Diejenigen, die ihr nichts geben verflucht sie angsteinflößend. Es ist Weihnachten und alle Knechte und Mägde gehen am Heiligen Abend zur Mitternachtsmesse. Peter klammert sich während des langen Marsches in der Dunkelheit zur Kirche am Großknecht fest. Nach dem Gottesdienst verliert Peter jedoch den Großknecht aus den Augen. Peter eilt in der Annahme, daß er schon vorausgegangen sei verwirrt Richtung heimwärts. Da es sehr dunkel ist und alle Wege und Pfade verschneit sind, verirrt sich Peter am Heimweg. Als er in einer steilen Wand hängt und nicht mehr weiter kann, schreit er laut um Hilfe. Vor lauter Angst und Anstrengung schläft er ein. Erst als er vor seiner Haustür liegt und das Mooswaberl an die Tür klopft und sogleich verschwindet, wacht er auf. Alle sind heilfroh und zum Dank holt Peters Vater das Mosserwaberl auf den Hof und richtet ihr ein Zimmer ein, in dem sie hausen kann.

Am Tag, da die Ahne fort war:

Am Tag, als alle Erwachsenen in der Totenmesse von der Ahne sind, hocken die Kinder ängstlich zu Hause. Als es plötzlich in der Vorlaube kracht, denken alle es wäre ein Räuber. Als Hansel, der Halterbub, mit einem Küchenmesser bewaffnet, hinaustritt, findet er die Katze mit einem jungen Spatzen im Maul und das zerstörte Nest. Hansel rettet den Vogel, aber nach langem Pflegen stirbt er aufgrund seiner schweren Verletzungen. Am Abend beerdigen die Kinder den Vogel im Garten.




Als ich zur Drachenbinderin ritt:

 

Eines Sonnabends kommt der Knecht der Drachenbinderin ganz unerwartet in die Stube. Er kommt um Peter zu holen, da die Drachenbäuerin ihn darum bittet, ihren letzten Willen festzuhalten. Peter setzt sich auf den Buckel des Knechts, dann brechen sie auf. Nach vier Stunden erreichen sie die verlassene Hütte, in dem das alte kranke Weiblein mit dem Kind der verstorbenen Tochter lebt. Am nächsten Tag beginnen sie dann, ihren letzten Willen aufzuschreiben. Peter muß mit Kohle auf der Kastentür schreiben, da kein Schreibmaterial vorhanden ist. Zum Dank dafür bekommt Peter einen kleinen Hausaltar, von dem er begeistert ist. Noch am selben Tag treten sie die Heimreise an. Etliche Wochen darauf werden die Glocken zur Trauer geläutet.










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