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Das Fraulein von Scuderi - Fassung von Peter Steindl




Das Fräulein von Scuderi

(Fassung von Peter Steindl)

Der Roman spielt im Paris des Jahres 1680, und beginnt damit, das jemand in das Haus des Fräuleins von Scuderi will, einer alten Frau, die für Adelige Geschichten schreibt, in denen diese die Helden sind. Die Zofe, Mariniere, hat Angst, weil es schon spät ist, und weil der Diener, Bapiste, bei seiner Schwester auf Hochzeit ist. Die Angst besteht nicht zu Unrecht, denn zu jener Zeit gab es in Paris viele Heimtückische Giftmorde, und die Kriminalität in den Straßen war sehr Hoch. Besonders auf wertvolle Schmuckstücke haben es die Diebe abgesehen, und Ihre Opfer sind meist Liebhaber die zu Ihren Damen wollen. Obwohl alles versucht wurde, ist es den Behörden nie gelungen die Verbrecher zu fassen, die Ihre Opfer nicht nur ausrauben, sondern sogar niederstechen.

Die Gestalt vor der Tür verlangt Einlaß, nach längerem Zögern gibt Mariniere nach, und sie läßt den Mann ins Haus. Die Sorgen waren unbegründet, er überreicht er nur ein Kästchen für Ihre Herrin und verschwindet wieder.



Als das Fräulein aufwacht, überreicht Ihr ihre Zofe das Kästchen. Im Kästchen befindet sich ein sehr wertvolles Schmuckstück. Das Fräulein vermutet sofort daß das Schmuckstück etwas mit den Verbrechen, die zu dieser Zeit in Paris geschahen, zu tun hat und befiehlt Ihren Untergebenen sie zur Marquise de Maintenon zu bringen, die viel von Schmuck versteht.

Als die Marquise den Schmuck sieht, merkt sie sofort, daß er nur vom besten Goldschmied in Paris, Rene Cardillac, stammen kann. Cardillac ist ein sonderbarer Mann, er ist zwar der beste Goldschmied von Paris, er nimmt auch gerne Aufträge an, und es gibt keinen anderen der genauer arbeitet als er, aber er gibt nicht gern, er weigert sich beinahe ein fertiggestelltes Schmuckstück dem Auftraggeber zu geben, selbst wenn dieser ihm ein vielfaches des ursprünglich ausgemachten Lohnes anbot. Die Marquis schickt nach dem Schmied, und nach kurzer Zeit tritt er ein. Als er das Schmuckstück sieht, gibt er sofort zu er gemacht zu haben, nicht jedoch für einen Edelmann, oder für einen Auftraggeber, sondern nur für sich selbst, rein aus Freude an der Arbeit.  Er erzählt der Damen, das Schmuckstück sei vor einiger Zeit aus seiner Werkstatt verschwunden. Die Scuderi erzählt daraufhin, wie sie in Besitz des Geschmeides gelangt ist. Als sie damit fertig ist, will der Goldschmied Ihr den Schmuck schenken, weil seiner Meinung nach das Schicksal es so wollte und auch wegen seiner tiefen Verehrung zu Ihr. Nach einigem Zögern nimmt sie den Schmuck an, den sie aber nie tragen will.

Als sie mehrere Monate später mit einer Glaskutsche durch Paris fährt, wirft ein Jüngling Ihr einen Zettel in den Schoß. Martiniere, die mitfährt, fällt in Unmacht, und als sie wider zu sich kommt, teilt sie ihrer Herrin mit, daß dies der selbe Mann sein, der Monate zu von den Schmuck gebracht hätte. Auf dem Zettel steht, daß Sie den Schmuck unter irgend einem Vorwand bis übermorgen zu Cardillac schaffen soll, und daß es eine Sache um Leben und Tod sein. Wenn nicht wolle er sich vor ihren Augen ermorden.

Als sie zwei Tage später zum Goldschmied fährt, sieht sie wie der Geselle von Cardillac, Oliver Brusson, abgeführt wird, weil er angeblich seinen Meister ermordet hat. Madelon, Cardillacs Tochter, die Geliebte von Oliver beteuert aber seine Unschuld. Da nimmt das Fräulein das junge Mädchen mit. Madelon erzählt ihr, daß ihr Vater, bei einem Gang mit Oliver niedergestochen wurde, dieser Ihn nach Hause getragen hat, und ihn mit ihrer Hilfe am Leben zu erhalten, doch er starb, und als die Marechaussee sie fanden sie Oliver für den Mörder gehalten hätten, obwohl dieser ein guter Mensch ist. Auch Olivers Aussage stimmt mit der von Madelon überein, und von den Hausleuten wird bestätigt, daß Oliver ein guter Mensch ist. Die Scuderi will Oliver Helfen.

Sie geht am nächsten Morgen zum Richter um ihn von der Unschuld Olivers zu überzeugen, doch dieser glaubt nicht daran. Er denkt sogar, daß Oliver zu der Bande von Mördern gehört, die Ihr Unwesen treibt. Außerdem will der Hausmeister gehört haben, wie Cardillac die Tür schloß und sich nicht mit Oliver aus dem Haus begab. Außerdem hat man bei Oliver einen blutverschmierten Dolch, der in die Wunde des Goldschmieds paßt gefunden.




Sie ging daraufhin zu Oliver ins Gefängnis, doch als er kommt, in Ketten, erkennt sie in ihm den Jüngling, der ihr den Schmuck gebracht hat. Sofort verläßt sie das Gefängnis, mit der Absicht Madelon hinauszuwerfen. Später teilt man Ihr mit, daß Oliver sie am Abend sprechen will, und so bringt man ihn am Abend, bewacht zu Ihr. Oliver gibt sich dem Fräulein als des Sohn ihrer Ziehtochter zu erkennen, und die Scuderi erkennt ihn. Und erzählt Ihr, das er von Cardillac wegen seiner Liebe zu Madelon hinausgeworfen wurde, es ihn aber immer wieder zu Ihr trieb, und er dabei gesehen habe, wie der Goldschmied jemanden niederstach, der jedoch entkam. Am Morgen danach sei der Schmied zu ihm gekommen, und hätte ihm angeboten, wieder bei ihm zu arbeiten, und er habe angedeutet wenn er zur Polizei ginge, es ein schlechtes Ende mit ihm nehmen würde, und so sei er wieder in die Dienste von Cardillac eingetreten der nun auch seine Liebe zu Madelon duldete. Eines Tages erzählte er ihm, daß er schon seit seiner Kindheit Schmuck stehle, und als er sein Haus gekauft hat, erfuhr er, daß es einen Geheimgang zur Straße gibt. Durch den er des Nachts verschwindet und seine Verbrechen begeht. Er zeigte mir den Geheimgang, mit einem Gewölbe, in dem der ganze geraubte Schmuck war. Eines Tages schickte er mich mit dem Schmuck zu euch, weil er euch hoch verehrt. Ich wollte zu euch treten als der Sohn eurer Ziehtochter, und euch um Hilfe bitten, doch es kam nicht dazu. Nach Monaten brach der Irrsinn in Cardillac wieder durch, und ich hatte Angst um euch, da warf ich den Zettel zu euch in die Kutsche. Doch Cardillac sprach den ganzen Tag nur von seinem Schmuck, und ich vermutete zurecht, daß er den Mordanschlag schon diese Nacht plante. Ich stieg durch ein Fenster auf die Straße und ging zu eurem Haus, wo ich mich in einer finsteren Nische verbarg. Da kam ein Offizier vorbei, und ich sah wie Cardillac ihn angriff, doch nicht der Offizier, sondern Cardillac fiel. Ich eilte zu Cardillac, der Offizier ging weiter seines Weges, und brachte ihn zu seinem Haus. Er wollte aber nicht sagen, weil er seiner Geliebten nicht die Wahrheit über ihren Vater zumuten wollte.

Die Scuderi versuchte alles, um ihn frei zu bekommen, ohne sein Geheimnis zu verraten, doch es nützte nichts. Bis ein Offizier kommt, und ihr mitteilte es habe den Schmied getötet. Er habe Verdacht gehegt, und deswegen einen Panzer unter dem Hemd getragen als er mit einem Werk von Cradillac zu seiner Geliebten wollte. Als Der Schmied zustieß, glitt die Klinge am Eisen ab, und er konnte den Schmied erdolchen.

Da geht sie zum König, erzählt ihm die Geschichte und bittet um Gnade für Oliver. Nach einem Monat teilt Ihr der König mit, daß er ihn begnadigt, wenn er mit seiner Madeoln Paris verlässt. Dieser zieht mit seiner Braut nach Genf, wo er ein glückliches Leben als Goldschmied führt.










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