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Weltwirtschaftskrise

Weltwirtschaftskrise 1929-1932/33


Allgemeines:

Diese Krise betraf hochentwickelte Länder Westeuropas und die USA nicht so sehr schlimm wie weniger entwickelte wie Canada, Japan, Argentinien, afrikanische Länder, Asien. Viele Länder erlebten den völligen Zusammenbruch ihrer Wirtschaft und nur wenige kamen mit einem blauen Auge davon.

Gründe und Erklärung:

n   liegen in der allgemeinen Überproduktion sowie in der rückständigen Währung, Kredit und Außenhandelspolitik



n   Strukturelle Probleme die durch den Übergang zur Massenproduktion während der 20 Jahre hervorgerufen worden ist und ihrerseits in technologischen Veränderungen, Bevölkerungswachstum und  einer neuen Einkommensverteilung begründet waren.

Auswirkungen auf weniger entwickelte Länder

n   Diese Abhängigkeit von ausländischen Märkten machte solche Länder anfällig bei Veränderungen der internationalen Wirtschaftslage.

n   Dazu kommt noch, daß natürliche Rohstoffe durch Kunstprodukte ersetzt wurden, sowie Dünger, Seide und Leichtmetalle.

n   Geringes Bevölkerungswachstum sowie der Bevölkerungsverlust während des Krieges verringerten die Nachfrage noch zusätzlich.

n   Weltweit wurden die Agrarflächen nach dem 1.WK vergrößert und die Nutzung der Rohstoffe intensiviert, wobei eine Überproduktion eintrat. Bei Weizen, Zucker, Kaffee, Gummi, Zinn, Blei, Wolle fielen die Preise ins Bodenlose.

n   Dennoch blieben die Preise für Fleisch, Milchprodukte, Obst, Gemüse, Fette, Kakao, Kupfer und Erdöl stabil.

Industrieländer

n   Die Krise hatte schlimmste Auswirkungen in den Industrieländern, von 16 führenden Ländern fielen dies um 17% und die USA hat es noch schlimmer getroffen mit 45%, dagegen hatte Westeuropa ein knappes Drittel.

n   In diesen Ländern gingen durch diese Krise die Einfuhren sowie die Ausfuhren drastisch zurück.

n   Dadurch entstanden immer mehr Arbeitslose, in den USA, Dänemark, Norwegen und Deutschland war jeder dritte arbeitslos.  

n   In dem wichtigsten industriellen Zentrum, den USA nahm die Lawine ihren Anfang, wobei der Börsencrash eine tragische Folge war.

Börsencrash

n   Der enorme Betrieb an der NY Wall Street von 1928 hatte eine nie da gewesene Spekulation ausgelöst und schließlich im Zusammenbruch der NY Börse im Oktober 1929 geendet.

n   So ist dieser Börsenkrach an der Wall Street zu einem Symbol für die WWK geworden.

n   Am so genannten "Schwarzen Freitag" dem 25.10.1929 wurden an der Börse beinahe 13 Millionen Aktien verkauft und die Preise fielen schneller als an irgend einen anderen Börsentag in der Geschichte.

n   Der Zusammenbruch kam letztendlich als die ausländischen Investoren und die amerikanischen Banken ihr Geld vom NY Markt abzogen.

n   Durch ein Darlehn, mit dem die Aktien gekauft worden waren, wurden viele Menschen in den Ruin getrieben, da sie beim Verkauf ihrer Anteile dieses Darlehn nicht mehr zurückzahlen konnten.

Finanzieller Kollaps

n   Der plötzliche Abzug von hohen Kapitalsummen stürzte deutsche Banken in große Schwierigkeiten.

n   Um den totalen Zusammenbruch des deutschen Bankensystems zu verhindern, mußte die Reichsregierung die Banken durch Aktienkäufe unterstützen.

n   Die Banken mußten sogar ihre Kredite zurückrufen um überleben zu können.

n   Zwischen den Jahren 1930-33 kollabierten bis zu 9000 amerikanische Banken.

n   Die Mittel und Osteuropäische Bankkrise griff auch auf den Londoner Geldmarkt über, innerhalb weniger Monate war das Pfund um 30% gegenüber dem Dollar gefallen.

n   Durch die Auflösung der Goldreserven durch GB entwickelte sich ein weiterer Schock für die WW.

n   Als Amerika dann auch noch seine Goldreserven auflöste, war dies das Ende der internationalen Währungssystems.

n   Nur wenige Länder hielten am Gold fest, darunter waren Polen, Italien, Frankreich, Belgien und Schweiz. 

Deutsche Sparmaßnahmen

n   In Deutschland versuchte Reichskanzler Heinrich Brüning 1930/31 durch die Anwendung einer konsequenten Sparpolitik den Staatshaushalt auszugleichen.

n   1930 wurde die Einkommenssteuer erhöht, außerdem stiegen die Steuern bei Genußmitteln.

n   Dies war dennoch durch höhere Beiträge für die Arbeitslosenversicherung, Kürzung von Beamtengehältern, Altersrenten sowie Sozialleistungen trotz Rückgang der Staatsausgaben um 1/3 erfolgslos.

Folgen für Europa

n   Erster Schlag: Kürzung der Auslandskredite 1928/29 durch die USA. Die Preise im Exporthandel fielen drastisch, dadurch waren viele hochentwickelte Industrieländer auf ausländische Kredite angewiesen.

n   Zweiter Schlag: Zusammenbruch der amerikanische Wirtschaft, was weitere Kürzungen der Auslandskredite zur Folge hatte, dadurch nahmen auch die Einfuhren deutlich ab.

n   Dritter Schlag: Erhöhung von Einfuhrzöllen, was den Handel für Schuldnerländer schwieriger machte, um die Rückzahlung der Anleihen zu vollziehen.

n   Die Investitionen sanken dadurch drastisch, in Deutschland sogar fast auf Null.

Teufelskreis

n   WWK geriet in einem Teufelskreis und versank tiefer und tiefer in die Krise.

n   Die Industrieländer importierten immer weniger Rohstoffe und Agrarprodukte, die Exporteinkünfte gingen auch zurück, folglich nahmen deren Einfuhren von Industrieerzeugnissen ab.






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