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Die Wand

Die Wand


1. Allgemeines zum Buch


Autorin: Marlen HaushoferTitel: Die WandArt des Buches: Science-fiction Roman (Robinsonade)Verlag: claassen Verlag, Düsseldorf 1983, 1.AuflageErstveröffentlichung: 1963Preis: 10,50 DM2. Informationen zur Autorin


2.1 Kurzbiographie


1920 am 11.04. in Frauenstein, Oberösterreich als Marie Helene Frauendorfer geboren Vater: Revierförster Mutter: Kammerzofe1934 Internatschule der Ursulinenschwestern in Linz1939 Abitur, anschließend Arbeitsdienst in Ostpreußen (bis 1940)1940 Heirat mit dem Zahnarzt Manfred Haushofer1940 - 1941 Studium der Germanistik in Wien1943 - 1945 Studium der Germanistik in Graz1946 ersten Kurzgeschichten für Zeitungen und ZeitschriftenSie arbeitet in der Praxis ihres Mannes als Sprechstundenhilfe mit und hat zwei Söhne, Christian und ManfredSie betätigt sich als Schriftstellerin, Kinderbuchautorin und schreibt Hörspiele für deutsche und österreichische Sender1953 Staatlicher Förderpreis für Literatur1956 Scheidung von Manfred Haushofer1956 Preis des Theodor - Körner - Stiftungsfonds1958 erneute Ehe mit dem geschiedenen Mann1963 Arthur - Schnitzler - PreisMitte der sechziger Jahre Erkrankung an Knochenkrebs1970 am 21.03. stirbt Marlen Haushofer nach einer Operation in Wien


2.1 Weitere Werke


- Eine Hand voll Leben (1955) Zu Lebzeiten fand sie nur wenig- Die Tapetentür (1957) Aufmerksamkeit, erst durch die- Himmel der nirgendwo endet (1966) Frauenbewegung in den frühen- Die Mansarde (1969) 80ern -> Neuentdeckung




3. Der Science - fiction - Roman 'Die Wand'


3.1 Handlungsort und -zeit


- Beginn der Geschichte ist der 30.April- Der erste Tag an dem sie an ihrem Bericht schreibt ist der 5. November zwei Jahre später- Handlungsort ist ein Wald in der nähe eines kleinen Dorfes im Gebirge Österreichs3.2. Die Handlung


Die Ich - Erzählerin, die die einzige Überlebende einer Katastrophe ist, beginnt, um nicht dem Wahnsinn zu verfallen, über zwei Jahre danach einen Bericht zu schreiben- die Ich - Erzählerin fährt mit ihrer Cousine, deren Mann und dessen Hund Luchs zu der Jagdhütte des Ehepaars, um dort das Wochenende mit ihnen zu verbringen- von einem abendlichen Spaziergang ins Dorf kommt das Ehepaar nicht zurück- während der Suchaktion mit Luchs am nächsten Morgen spürt sie 'die Wand' : 'einen glatten, kühlen Widerstand an einer Stelle, an der doch gar nichts sein konnte als Luft.' ( Seite 9 )- Entdeckung: alles was außerhalb der Wand an Lebewesen existierte ist erstarrt, alles was auf ihrer Seite der Wand ist lebt => es gibt nur noch Luchs und sie- sie vermutet, dass die Katastrophe durch ein Experiment mit einem Gift, einer Geheimwaffe, die Lebewesen tötet und die Erde unversehrt lässt- die Ich - Erzählerin reagiert darauf nicht panisch oder mit Selbstmord - Gedanken, sondern mit Selbstdisziplin, sie hofft anfangs noch dass es irgendwann ein Ende hat- sie versucht von den Vorräten aus dem Jagdhaus zu leben und baut Kartoffeln und Bohnen an und geht auf die Jagd, obwohl ihr das Töten zuwider ist- zu Luchs und ihr gesellen sich mit der Zeit noch eine Kuh, die sie Bella ruft, und eine Katze die beide Nachwuchs erwarten- ihren Namen nennt sie nicht, sie hat ihn schon fast vergessen, da er bedeutungslos geworden ist- sie wurde von der Wand in ein neues Leben gedrückt- die Sorge um ihre kleine 'Familie' erhält sie am Leben und gibt ihr eine Aufgabe- eines Tages taucht völlig unerwartet ein Mann auf, der ihr nun schon erwachsenes Stierkalb tötet und anschließen noch Luchs, ihren engsten Vertrauten- die Ich - Erzählerin erschießt diesen daraufhin und beginnt den Bericht zu schreiben, um ihrer Verzweiflung zu entfliehen


3.3. Sprache


- klare und leicht verständlich geschrieben, keineswegs übertrieben- ' unter dem gleichmäßigen Fluß der scheinbar kühlen Diktion tobt eine brodelnde Katastrophe' (Kindlers Literaturlexikon)


4. Positive und negative Leserreaktionen


- USA: Durchschnittliche Lesermeinung im Internet: 5 Sterne von 5· 'incredibly thought provoking book'· 'This book is about my biggest dream and my worst nightmare'- Herbert Huber: geht über sehr lange Distanz, daher eintönig nur 2 Sterne (=OK), wobei einer eingeklammert, da viele Leser sicher nur mäßiges Lesevergnügen haben


5. Eigene Meinung


- Man muss sich länger mit den Buch befassen, um es interessant zu finden- Es passiert nichts, immer das Gleiche, daher langweilig und eintönig


Quellen:- Marlen Haushofer: Die Wand, claassen Verlag, Düsseldorf 1983- Materialanhang: Ernst Klett Verlag GmbH, Stuttgart 1986- Kritisches Lexikon zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur- Kindlers Literaturlexicon- http://www.carpe.com./buch/t_haushofer_marlen_wand.html- http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/1573440949/o/qid/102-







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