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Rauber- Beute - Beziehungen


Räuber- Beute - Beziehungen

Räuber - Beute - Beziehung:                   Die Abhängigkeit des Pantoffeltierchens von Bakterien ist eine                          

                                                                    typische Räuber-Beute-Beziehung.

Als Räuber bezeichnet man die Organismen, die sich von den organischen Verbindungen ihrer getöteten Beute ernähren. Auch die Wechselwirkungen zwischen Pflanzenfresser und Pflanzennahrung zeigen ein Räuber - Beute - Verhältnis.

Abwehrmechanismen bei Pflanzen :

1.     passive Schutzeinrichtungen

           

- durch Oberflächenform des Körpers (Dornen der Kakteen, Rosen )

- durch Abwehrstoffe (Brennhaare der Brennessel )

Die Brennhaare befinden sich auf der Blattunterseite. Ihr Köpfchen bricht bei der geringsten Berührung an der "Sollbruchstelle A" ab, womit der "Zellinhalt B", der auf der Haut einen Brennenden Schmerz erzeugt frei wird.

Manche Pflanzen enthalten eine für den Feind giftige oder ungenießbare Dosis an Verbindungen, die sie bei einem starken Schädlingsbefall erhöhen können.

Die Balsamtanne enthält ein Juvelierhormon. Dieses Hormon wirkt z.B. bei Larven, die diesen Baum oft befallen wie ein Jugendhormon ,das hat die Folge, dass sie sich nicht richtig entwickeln können und als Larve sterben.

     

-  durch Schutztrachten ( Die Blätter der "lebenden Steine")

        

         lebende Steine                                                              Passionsblume mit Eierflecken

Lebende Steine kommen oft in trockenen Gebieten vor. Ihre dickfleischigen Blätter haben die Gestalt kantiger Steine.

Die "Passionsblume mit Eierflecken" schaffte durch Veränderung ihres Aussehens zu verhindern, dass Schmetterlinge ihre Eier auf der Blume niederlassen . Schmetterlinge, die häufig diese Blume besuchen, denken nun, dass schon Eier abgelegt seien, und legen  die eigene nun nicht mehr ab. Dadurch schützt sich die "Passionsblume m.E." vor Raupenfraß.

2.     aktive Gegenwehr

                 

 nicht vorhanden

  

Abwehrmechanismen bei Tieren :

1.     passive Schutzeinrichtungen

-  durch Oberflächenform des Körpers (Stacheln des Igels)

-  durch Abwehrstoffe (Gestank des Stinktieres, Geschmack des Monarchfalters )

-  durch Schutztrachten:

1.     Umgebungstrachten:

Tiere sind im äußeren Erscheinungsbild der Umwelt angepasst.

Beispiel:

- Schneehase => weiß

- Feldhase => braun

- Blattfisch und Charmäleon haben ein erhöhtes Tarnvermögen, weil sie sich Ortsunabhängig                                    

   ihrer Umgebung anpassen können.

2.     Nachahmungstrachten (Mimese):

Tiere ahmen leblose Gegenstände oder Pflanzen ihres Lebensraums nach.

Beispiel:

- das "Wandelnde Blatt" ist eine Heuschreckenart, die sich bei Gefahr so auf einen Ast setzt, dass sie so

  aussieht wie ein Blatt.

- Die Stabschrecke, die in Farbe und Haltung kleinen Asten ähneln

 

                Wandelndes Blatt                                                           Stabschrecke

3.     Warn und Schrecktrachten:

Wehrhafte oder  ungenießbare Tiere haben eine besonders auffällige Tracht.

Fressfeinde können sich durch diese Auffälligkeit das Tier merken und lernen daraus, es nicht mehr angreifen.

- Die Wespe ist wehrhaft. => gelb/schwarz, eigene Form

- Der Marienkäfer ist ungenießbar. => rot/schwarz, eigene Form

- Das Abendpfauenauge ist ungenießbar. => besonderes Muster

Das Abendpfauenauge spreizt bei Gefahr seine Flügel und verjagt seine Feinde mit den großen Augenflecken.

  

4.     Scheinwarntrachten (Mimikry):

Wehrlose oder auch genießbare besitzen diese Scheinwarntrachten. Sie sind für ihren Fressfeind weder gefährlich noch ungenießbar, haben sich aber als Schutz dem Aussehen von gefährlichen oder ungenießbaren  Tieren angepasst.

Durch dieses Erscheinungsbild denkt der Feind, dass Tier sei nicht geeignet und sucht sich eine andere Beute.

- Der Hornissenschwärmer ist harmlos, benutzt jedoch das Aussehen der Hornisse, um

               als gefährlich gehalten zu werden.

- Einige wehrlose oder genießbare Insekten haben das Muster und die Form der Wespe  

  angenommen.

  

2.     aktive Gegenwehr

-      kratzen

-        beißen

-        stechen

-        schlagen

-        u.s.w.

Allgemein gültige Regel:

Gegen unspeziefische Fressfeinde sind Pflanzen oft wirkungsvoll geschützt, nicht aber gegen Nahrungsspezialisten. So gibt es bezogen auf die Tiere z.B. auch Räuber, die sich darauf spezialisiert haben, scheinwarntrachtenbenutzende Tiere zu jagen. 

Angriffsmechanismen bei Tieren :

Aggressive Mimik:

In diesem Fall verändert nicht die Beute ihr Erscheinungsbild, um nicht gefressen zu werden, sondern der Räuber verändert sein Aussehen. Durch das Nichtauffallen eines Fressfeindes

in der Umgebung läuft die Beute oft direkt zum Feind. So versteckt sich die Krabbenspinne mit ihrer Blütenähnlichen Zeichnung und der fast exakt selben Farbe der Blüte in dieser. Dort muss nun nur noch ein Insekt auftauchen, das zur Blüte will und Die Spinne hat ihre Beute.

  











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